Die Schwelle: Astrologisch basierende Geschichte zur Winter-Sonnwende und Rauhnächten 2025:
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Rauhnächte 2025
HPU, Lilith und die Initiation des neuen Jahres

HPU konj. Uranus - sextil -neptun konj. saturn - sextil pluto

Die Rauhnächte 2025 markieren keinen Abschluss, sondern einen Übergang. Sie stehen für eine Zeit zwischen dem Gewesenen und dem Kommenden, in der äußere Orientierung an Bedeutung verliert und innere Wahrnehmung in den Vordergrund tritt. In diesem seelischen Schwellenraum zeigt sich, was lange zurückgehalten, angepasst oder übergangen wurde.

Diese Tage und Nächte wirken nicht durch Ereignisse, sondern durch Verdichtung. Sie machen sichtbar, welche inneren Themen im neuen Jahr nicht länger verdrängt werden können und eine bewusste Auseinandersetzung verlangen. Die Rauhnächte eröffnen damit keinen Neubeginn im äußeren Sinn, sondern eine innere Ausrichtung, die das kommende Jahr leise, aber nachhaltig prägt.

Die Rauhnächte als Zwischenzeit

Seit jeher gelten die Rauhnächte als Zeit zwischen den Zeiten. Sie entziehen sich klaren Zuordnungen und festen Ritualformen. In dieser Phase tritt das äußere Geschehen zurück, während innere Prozesse deutlicher wahrnehmbar werden.

Die astrologische Zeitqualität 2025

Die Rauhnächte 2025 fallen in eine außergewöhnliche astrologische Konstellation, die weniger durch äußere Ereignisse als durch innere Spannung geprägt ist. Der HPU – als Punkt in Opposition zu Lilith – steht im Zeichen der Zwillinge und befindet sich in Konjunktion mit Uranus. Diese Verbindung verstärkt mentale Beweglichkeit, innere Unruhe und das Bedürfnis, bisher Unaussprechliches ins Bewusstsein zu holen.

Der HPU markiert dabei jene inneren Bereiche, in denen Wahrheit lange zurückgehalten wurde. In Verbindung mit Uranus wird diese Zurückhaltung instabil: alte Denkstrukturen verlieren ihre Sicherheit, innere Dialoge verdichten sich und verdrängte Inhalte drängen an die Oberfläche. Erkenntnis geschieht hier nicht schrittweise, sondern oft plötzlich und unerwartet.

Unterstützend wirken Sextile zu Neptun und Saturn. Neptun öffnet den Zugang zu feinen seelischen Ebenen, zu Erinnerung, Auflösung und innerem Mitgefühl. Saturn hingegen schafft die notwendige innere Struktur, um das Auftauchende nicht erneut zu verdrängen, sondern bewusst einzuordnen und zu halten. So entsteht ein Raum, in dem Wahrnehmung und Integration zusammenwirken können.

Das Trigon zu Pluto verstärkt den Prozess der tiefgreifenden Wandlung. Pluto wirkt hier nicht als zerstörende Kraft, sondern als entkleidende Instanz, die sichtbar macht, was innerlich nicht mehr trägt. Besonders bedeutsam ist dabei, dass sowohl Pluto als auch Neptun an der Schwelle zum nächsten Zeichen stehen.

Diese Schwellenstellung verweist auf einen kollektiven Übergang, in dem alte innere Ordnungen ihre Gültigkeit verlieren, während neue noch nicht vollständig greifbar sind. Die Rauhnächte 2025 fallen damit in eine Zeit, in der Orientierung weniger im Außen gefunden wird, sondern aus innerer Klarheit entstehen muss.

HPU und Lilith – die Achse der Verdrängung

Lilith steht für die ursprüngliche, freie weibliche Kraft – für das Ungezähmte, Wahrhaftige und Unangepasste im Inneren. Sie verkörpert jene seelische Energie, die nicht aus Funktion oder Erwartung entsteht, sondern aus innerer Wahrheit. Der ihr gegenüberliegende HPU markiert jene inneren Orte, an denen diese Kraft nicht sein darf, nicht gesehen werden soll oder im Lauf der Zeit zur Anpassung gezwungen wurde.

Der HPU zeigt nicht das Verdrängte selbst, sondern die Stelle, an der Verdrängung wirksam wurde. Er verweist auf innere Verbote, auf das stille Einverständnis mit äußeren und inneren Regeln, die weibliche Kraft kontrollieren oder unsichtbar machen. Oft wirkt dieser Punkt unauffällig, gerade weil er mit Normalität und Vernunft verwechselt wird.

In seiner Wirkung gleicht der HPU einer inneren Selbstzensur. Gedanken, Wahrheiten oder Empfindungen werden zurückgehalten, noch bevor sie bewusst ausgesprochen oder gefühlt werden können. Was hier unterdrückt wird, erscheint nicht als Konflikt, sondern als Selbstverständlichkeit.

Der HPU zeigt dabei keine Schuld, sondern Geschichte – individuelle wie kollektive. Er trägt die Erinnerung an Anpassung, an Überlebensstrategien und an die Stellen, an denen weibliche Kraft zurückgezogen werden musste, um Zugehörigkeit oder Sicherheit zu bewahren. In Verbindung mit Lilith wird sichtbar, dass diese Kraft nicht verloren ist, sondern lediglich auf ihre Anerkennung wartet.

Der 31. Dezember – der Moment der Initiation

Am 31. Dezember berührt der querlaufende Mond den HPU-Uranus-Punkt. Der Mond wirkt hier als Träger von Wahrnehmung und macht für einen kurzen Moment sichtbar, was sonst im Hintergrund bleibt.

Dieser Kontakt wirkt wie eine Initiation für das neue Jahr. Der HPU wird aktiviert und als inneres Jahresthema gesetzt. Nicht als Ereignis, sondern als Ausrichtung, die sich durch die kommenden zwölf Monate entfaltet.

Die Rauhnächte als Träger des Jahresprozesses

Die Rauhnächte begleiten den Initiationsimpuls des Jahreswechsels und entfalten ihn in zwölf thematischen Feldern. Jeder Rauhnachtstag trägt eine eigene astrologische Prägung, aus der sich ein seelisches Monatsthema für das kommende Jahr ableiten lässt. Nicht als Aufgabe, sondern als innerer Fokus.

  • Januar – Wahrnehmung des Verdrängten
    Ein Monat des Erkennens. Innere Spannungen, widersprüchliche Gedanken und unausgesprochene Wahrheiten machen sich bemerkbar und fordern Aufmerksamkeit.
  • Februar – Innere Selbstzensur
    Wo werden Gefühle, Gedanken oder Impulse noch automatisch zurückgehalten? Dieser Monat macht sichtbar, wie tief Anpassung verinnerlicht wurde.
  • März – Klärung innerer Dialoge
    Mentale Muster treten in den Vordergrund. Alte Denkweisen verlieren ihre Gültigkeit, neue Perspektiven beginnen sich zu formen.
  • April – Abgrenzung und innere Wahrheit
    Der Fokus liegt auf dem Unterschied zwischen Anpassung und Authentizität. Wo braucht es klare innere Grenzen?
  • Mai – Integration statt Spaltung
    Widersprüchliche innere Anteile dürfen nebeneinander bestehen. Heilung geschieht durch Anerkennung, nicht durch Entscheidung.
  • Juni – Ausdruck des Zurückgehaltenen
    Wahrheiten, die lange unausgesprochen blieben, suchen nach einer Form. Sprache wird zum Träger innerer Klärung.
  • Juli – Begegnung mit weiblicher Kraft
    Die verdrängte weibliche Energie zeigt sich deutlicher. Nicht fordernd, sondern als leiser Anspruch auf Raum.
  • August – Selbstermächtigung ohne Kampf
    Stärke entsteht nicht durch Durchsetzung, sondern durch innere Stimmigkeit. Alte Machtmuster verlieren an Bedeutung.
  • September – Ordnung und Erdung
    Innere Einsichten verlangen nach Struktur. Dieser Monat unterstützt dabei, Wahrgenommenes in den Alltag zu integrieren.
  • Oktober – Tiefe Wandlung
    Verdrängte Themen verlieren endgültig ihre Tarnung. Was nicht mehr trägt, darf bewusst verabschiedet werden.
  • November – Loslösung alter Bindungen
    Emotionale und mentale Abhängigkeiten werden spürbar. Ein Monat der inneren Befreiung, ohne äußeren Bruch.
  • Dezember – Rückbindung und Ausrichtung
    Das Jahr findet seine innere Ordnung. Der HPU verliert seine Schwere und wird zum bewussten Marker dessen, was integriert wurde.

Der HPU bleibt dabei der stille Mittelpunkt des Jahres. Nicht als Problem, sondern als innerer Wegweiser: Er zeigt, wo Wahrheit nicht länger übergangen werden kann und wo verdrängte weibliche Kraft Schritt für Schritt wieder Raum einnimmt.

Innere Begleitung und Releasing

Releasing kann in dieser Zeit unterstützend wirken, wenn es nicht als Technik verstanden wird, sondern als bewusster Akt des Loslassens innerer Verbote und Selbstzensur.

Die Rauhnächte 2025 eröffnen keinen Abschluss, sondern eine seelische Ausrichtung – getragen von Wahrnehmung, Klarheit und dem Mut, das Verdrängte nicht länger zu übergehen.

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